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Gerade Nicaragua bietet aufgrund des subtropischen Klimas die idealen Wachstumsbedingungen für die Kaffeepflanze.
Ein typisches Kaffee-Anbaugebiet liegt inmitten der Gebirgskette Isabelia, eine der höchstgelegenen Regionen Nicaraguas, aus der circa 65 Prozent der gesamten Kaffeeproduktion stammen. Obwohl bis heute überwiegend konventioneller Kaffee angebaut wird, versucht man die Produzenten zum ökologischen Anbau zu motivieren.
Der Kaffee der Kooperative UCA SOPPEXCCA aus Nicaragua wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Zum einen handelt es sich um eine ausgezeichnete Qualität, wie die vorderen Platzierungen beim nicaraguanischen Qualitätswettbewerb Taza de Excelencia beweisen. Zum anderen erhielt die Kooperative für ihr Engagement den Nachhaltigkeitspreis des US-amerikanischen Spezialitätenkaffee-Verbandes SCAA.

In Nicaragua heißt es: Lernen für die Welt von morgen

Die Kooperative UCA SOPPEXCCA ermöglicht speziell dem Nachwuchs der Kaffeebauern eine fundierte Ausbildung. So wurden bereits viele junge Menschen zum Kaffeeprüfer oder Berater für Qualitätssicherung oder Umweltschutz ausgebildet.

Das Projekt namens Muchachitos del Café, Kinder des Kaffees, eröffnet gleichsam neue Chancen – nicht nur für die Kinder der Erzeuger. An einigen Schulen wurden bestimmte Lehrinhalte aufgenommen, die die Kinder auf soziale, kulturelle oder umweltpolitische Aufgaben vorbereiten. Damit lernen die Schüler in Nicaragua bereits sehr früh – und auf der Grundlage eines breiten Fächerspektrums – wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen. Von den Einnahmen konnten auch weitere Schulen gebaut werden, damit keiner mehr als 90 Minuten Schulweg auf sich nehmen muss.

Investitionen in das Gemeinwohl

Alles in allem liefert die Kaffee-Kooperative den Beweis dafür, dass sich die Zusammenarbeit der Kleinbauern positiv auf das Gemeinwohl auswirkt. Doch vor allem ist es der Faire Handel, der den Erfolg des Projektes sicherstellt. Mehr als 75 Prozent der Kaffee-Produktion wird über faire Handelsketten verkauft. Damit erhalten die Produzenten nicht nur mehr Lohn, sondern auch Fair Trade-Prämien, die sie auch in Zukunft selbstbestimmt in soziale oder kulturelle Projekte investieren können.

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Über den Autor: Christian ist Gründer von Happy Coffee. Neben gutem Kaffee interessiert er sich für fairen Handel, Surfen und die Startup Szene.



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